DIY Anleitung in 2 Schritten: alte Möbel aufbereiten
Wenn alte Tische, Stühle und Schränke für den Sperrmüll noch zu schade sind, kann man sie nochmal "aufmöbeln" und sie restaurieren. Welche Materialien man dafür benötigt und worauf man bei der Aufbereitung achten muss, erklären wir in der folgenden Anleitung.
Ob man sie nun erbt oder bei einer Haushaltsauflösung findet, spielt keine Rolle – alte Holzmöbel sind fast immer ein Blickfang. Der Sekretär im Jugendstil oder die Bestuhlung aus der Königsberger Beletage der 20er Jahre sind viel zu schade, um sie einfach wegzuwerfen oder verkommen zu lassen. Die Aufbereitung kann mit den richtigen Hilfsmitteln und dem erforderlichen Know-how auch der Laie vornehmen. In einigen Fällen wird man aber um die Dienste eines professionellen Restaurators nicht herumkommen.
Beispiel: einen alten Holztisch aufbereiten
Die einfache Möbelrestauration verdeutlichen wir am Beispiel eines Holztisches mit stumpfen Oberflächen, abgeplatztem Lack oder Kratzern.Dazu braucht man:
- Schleifpapier
- Stahlwolle
- Verdünner
- Schellack
- einem Pinsel (breit)
- etwas Wachs
- ein weiches Tuch
Anleitung, Schritt 1: Den alten Lack ablösen

Wer merkt, dass er mit dem Schmirgelpapier nicht das gewünschte Ergebnis erzielt (weil die Farbe beispielsweise zu fest in der Holzoberfläche sitzt), kann sogenannte Verdünner, also Lösungen, verwenden. Selbige trägt man mit einem Pinsel möglichst dünn auf der Oberfläche auf. Wir empfehlen, den alten Tisch im Freien und mit Mundschutz mit dem Verdünner einzustreichen, weil die Dämpfe der Verdünner gesundheitsschädlich sein können. Eine halbe Stunde später löst sich der Lack mithilfe eines Spachtels (wieder auf die Faserrichtung achten) problemlos von der darunterliegenden Holzoberfläche ab. Danach behandelt man den Tisch noch einmal mit Schleifpapier.
Anleitung, Schritt 2: Neu lackieren und polieren

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